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29.07.2009 - Der Wasserdruck hebtTruss Innova Trading hat großen Erfolg mit Schwenklift - Produktion soll nach Kassel
VON CLAAS MICHAELIS
KASSEL. Als Ingo Günther über die Flure der Berliner Charité läuft, fällt ihm der Prospekt von einem Schwenklift für Versehrte ins Auge. Gerade ist sein Onkel mit Schlaganfall in das Krankenhaus gebracht worden. Von den Folgen des Hirninfarkts gezeichnet, kann er den Lift gut brauchen. Das war vor mehr als vier Jahren, bis heute hebt ihn der Lift in die Wanne und erleichtert ihm das Baden.
Vielmehr als eine Batterie und Wasser braucht der Schwenklift nicht. Mithilfe des Wasserdrucks aus der Leitung können ihn die Nutzer bedienen und sich so selbst in die Badewanne heben lassen. Viel Kraft brauchen sie dafür nicht, die Hebel lassen sich leicht bedienen.
Die Idee vom Schwenklift hat Ingo Günther, Hauptgesellschafter der Kasseler Firma Truss Haustechnik, so fasziniert, dass er sich um den Vertrieb bemüht. Dafür gründet er 2006 die Firma Truss Innova Trading. Mittlerweile läuft die Endmontage auf dem Firmengelände im Stadtteil Wesertor.
"Angefangen haben wir als One-Man-Show", sagt Günther. Heute arbeiten neun Mitarbeiter für Truss Innova Trading. 2010 sollen zwei weitere Stellen sowie ein Ausbildungsplatz geschaffen werden. Mithilfe von freien Mitarbeitern kommen die Lifte in die Badezimmer der Kunden.
Eine Mitarbeiterin hebt Günther besonders hervor: "Der Unternehmenserfolg ist die Arbeit von Corinna Wakeman." Die Betriebsleiterin leidet an Muskeldystrophie, mit voranschreitendem Alter schwinden ihre Muskeln. Sie sitzt selbst im Rollstuhl. "Ich bin mit den Kunden auf Augenhöhe." Damit meint Wakeman nicht nur, dass sie die Bewältigung des Alltags nachempfinden kann. Vielmehr weiß sie, wie sehr sich jeder Kunde mit hartnäckigen Krankenkassen herumschlagen muss, die jeden Antrag genau prüfen.
"Ich bin mit den Kunden auf Augenhöhe." CORINNA WAKEMAN
Ständig liegen 30 bis 40 Akten von wartenden Kunden auf Wakemans Schreibtisch. Je nach den Gegebenheiten koste die Montage 6000 bis 6500 Euro. Die Kunden kämen aus allen Altersklassen, vielen gebe der Lift so "viel Sicherheit und Stabilität", dass sie keine Pflegekraft bräuchten, so Günther. Dann habe sich die Investition schon nach einem Jahr ausgezahlt. "Und der Lift gibt Freiraum in einem intimen Bereich."
Seit Anfang Juli steht Corinna Wakeman mit Marco Scharf ein Geschäftsführer zur Seite. "Das Wachstum ist so stark", sagt Günther. "Wir mussten unsere Strukturen anpassen." Die Lifte werden nicht mehr nur in Europa vertrieben. Seit Kurzem gibt es die erste Broschüre in Arabisch, auch in Australien und Singapur soll der Vertrieb anlaufen. 50 Lifte will Truss Innova Trading bis Jahresende produziert haben, 2010 sollen es doppelt so viele werden.
Bis ein Schwenklift fertig für die Endmontage ist, dauert es acht Wochen. Noch kommen viele der 1500 Einzelteile aus dem ganzen Bundesgebiet. Das soll sich bald ändern. "Wir sind auf der Suche nach Zulieferern in der Region", sagt Ingo Günther. Im Blick hat er Gießereien sowie Betriebe für Pulverbeschichtung und Kunststofffertigung.
[Foto: ] Große Hilfe beim Baden: Corinna Wakeman und Marco Scharf zeigen den Schwenklift der Kasseler Firma Truss Innova Trading. Wegen der großen Nachfrage soll die Produktion im kommenden Jahr verdoppelt werden.
[Quelle: ] HNA Hessische Allgemeine Kassel, Ausgabe 29.07.2009
17.04.2009 - WC-Lösungen von HEYSAN, Hersteller von innovativen sanitären VerstellsystemenHEYSAN ist ein mittelständisches Unternehmen, welches sich auf die Entwicklung und den Vertrieb von Hilfsmitteln im Bereich der Sanitärinstallation für Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit und Problemen im Bewegungsapparat ausgerichtet hat. Sie möchten Ihnen praktische Problemlösungen bieten, die einen Besuch im Badezimmer, soweit wie nur irgend möglich, wieder selbstständig bewältigen lassen.
HEYSAN - Am Nordhang 1- 30453 Hannover - Tel: 0511 / 940 24 14

10.06.2008 - Emder ermöglichen Gelähmten PC-NutzungEhemalige "Jugend forscht"-Landessieger entwickelten ein Programm, mit dem unbewegliche Menschen unter anderem im Internet surfen können.
Emden.
Der 26 Jahre alte Martin Hoffmann aus Paderborn ist fast vollständig gelähmt - "Und der beste Grafiker einer Behindertenwerkstatt in der Stadt", sagte der Emder Walerij Gluchow (23) gegenüber der Emder Zeitung. Nur durch die Bewegung seines linken Daumens kann Martin Hoffmann, der an Muskelschwund leidet, unter anderem am Computer schreiben und im Internet surfen. Möglich wird dies durch ein Computerprogramm, das Gluchow zusammen mit Alex Fast (23) entwickelt hat.
Die beiden Emder, ehemalige Schüler der Berufsbildenden Schulen II, wurden mit einer ersten Version dieses Programms 2001 Landessieger bei "Jugend forscht". "Wir hatten damals im Fernsehen einen Bericht gesehen, in dem ein Computer über Gehirnströme gesteuert wird. Und wir dachten: Das geht auch schneller", sagte Gluchow. So ausgereift wie jetzt, war das Programm damals noch nicht. "Und es verlief nach dem Wettbewerb auch erstmals etwas im Sande." Die Paderborner Einrichtung "Schlosswerkstätten", in der 750 behinderte Menschen arbeiten, entdeckte die Erfindung der beiden Emder im Internet. Die Informatik-Studenten - Alex Fast studiert in Paderborn und Walerij Gluchow in Oldenburg - entwickelten ihr Programm "oneTap" (ein Klick) ein Jahr lang intensiv weiter. "Wir haben uns über das Internet verständigt und uns mit Martin getroffen, um zu sehen, was ihm bei unserem Programm noch fehlt", sagte Gluchow.
Das besondere an "oneTap" sei, dass darüber alle Windows-Programme bedient werden könnten, sagte Gluchow. Es gebe zwar bereits spezielle Programme für Behinderte, aber diese böten nicht so viele Möglichkeiten. "Sonst können nur Wünsche geäußert werden wie ,Ich will was trinken' oder Symbole angeklickt werden wie ein Apfel oder ein Wasserglas." Mit "oneTap" kann Martin Hoffmann nun weiterhin für das Magazin der "Schlosswerkstätten" schreiben, Plakate erstellen oder sich im Internet über sein Hobby - den HSV - austauschen.
Damit das Schreiben mit nur einer Taste möglichst schnell geht, werden beim Eingeben die wahrscheinlichsten Folgebuchstaben als erstes angezeigt. "Und das Programm ist lernfähig. Wörter, die häufig geschrieben werden, werden als erstes angezeigt", sagte Gluchow. Das Programm ist nun auch für die Serienfertigung vorbereitet. Eine Firma, die es für die beiden Informatiker vertreibt, gibt es noch nicht. Inklusive eines Computers kostet "oneTap" etwa 3000 Euro - Kosten, die von den Krankenkassen bezuschusst werden, sagte Gluchow. "Es ist als Kommunikationsmittel anerkannt." Andere Systeme, die weitaus weniger Möglichkeiten böten, kosteten rund 8000 Euro.
Walerij Gluchow und Alex Fast hoffen, dass sie weitere behinderte Menschen finden, denen sie mit "oneTap" die Möglichkeit geben können, zu kommunizieren. "Je mehr Menschen das Programm nutzen, desto besser wird das Programm", sagte Gluchow. Wie lange der Paderborner Martin Hoffmann "oneTap" noch mit seinem Daumen bedienen kann, ist fraglich. Aber auch dafür haben die angehenden Informatiker bereits eine Alternative parat: "oneTap" lässt sich ebenso über eine Web-Kamera mit dem Lidschlag des Auges steuern.
Weitere Informationen zum Programm "oneTap" gibt es im Internet unter www.onetap.de. Wer Kontakt zu Walerij Gluchow aufnehmen will, erreicht ihn unter (0172/...).
Von EZ-Redakteurin JANINE SCHALLER 2890055
[FOTO:] Der an Muskelschwund leidende Martin Hoffmann (26) kann seinen PC nur mit einem Daumen bedienen und beispielsweise Plakate anfertigen: Seine Mutter Christa justiert den Taster. Entwickelt wurde das Programm von den Emdern Alex Fast (23) und Walerij Gluchow (23).
[Quelle:] Emder Zeitung, 10.06.2008 12.12.2007 - Treppenlifte in MitteldeutschlandWir sind ein in Thüringen ansässiges Unternehmen welches Treppenlifte, Plattformlifte, Hebebühnen und Aufzüge installiert und betreut. Wir bieten herstellerunabhängigen Service, Montage und Vertrieb aus einer Hand in der Region Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Kontaktdaten:
Lips Treppenlifte
Auf der Mönchsheide1
98716 Elgersburg
Tel:03677/791611
Fax:03677/469229
E-mail:treppenlift@RolandLips.de
Internet: www.thueringer-treppenlifte.de 16.10.2007 - ROBOTERANZUG / Lebenshilfe Behinderungwww.youtube.com/watch
www.youtube.com/watch 10.10.2007 - Pflegebett ohne Matratze
Das Pflegebett "Multilekt".
Es soll auch die häusliche Pflege schwerkranker Menschen erleichtern.
 bett_ohne_matratze.pdf 1.1 M
30.08.2007 - Aufstehhilfe >>Hersteller SeiteTechnische Daten:
max. Belastung,
max. zu hebendes Gewicht 100 kg
Hubhöhe 100 cm
Hubgeschwindigkeit 2 m/min
Anschlussspannung 230 VAC 50 Hz
Betriebsspannung 24 VDC
Hersteller:
Ingenieurbüro von Schnakenburg
Forsthausweg 12
D-35394 Giessen
Fon: 0641-47614 Fax: 0641-47628
Email: ingpvs@t-online.de
Internet:www.aufstehhilfe-mobil.de
08.12.2006 - Hamburg - Die Umlagerungshilfe für Menschen mit Behinderung
Mit der Umlagerungshilfe werden Menschen mit Behinderung wieder in die Lage versetzt, sich selbst und ohne fremden Hilfe im eigenen Bett zu positionieren.
Endlich sich wohl fühlen und ohne wesentliche Schmerzen schlafen! Ruhe, Kraft und die nötige Energie für den nächsten Tag tanken. Das ist Lebensqualität!
Zur Veranschaulichung der unterschiedlichen Funktionen gibt es verschiedene Diashows
Zu den Diashows...
Sie haben Fragen, dann wenden Sie sich bitte an uns.
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Deutsche Muskelschwund Hilfe e.V.
Joachim W. A. Friedrich
Vorstandsvorsitzender
Alstertor 20
20095 Hamburg
TEL.: +49-40-3232310
FAX.: +49-40-32323131
E-Mail: info@muskelschwund.de
Internet: www.muskelschwund.de
************************************************ Welcher Kostenträger bezahlt eigentlich welches Hilfsmittel?Seit dem 1.7.01 gilt das neue SGB IX; es regelt die Rechte behinderter Menschen gegenüber den Leistungserbringern. Zu wesentlichen Verbesserungen für mobilitätseingeschränkte Menschen führt besonders § 14 SGB IX. Danach kann man seinen Antrag auf ein Hilfsmittel bei einem beliebigen Kostenträger einreichen. Dieser muss den Antrag innerhalb von 2 Wochen an einen anderen seiner Meinung nach zuständigen Kostenträger weiterleiten oder er wird alleine durch seine Untätigkeit für die Leistung zuständig. Der Leistungsträger, an den ein Antrag von einem anderen Leistungsträger weitergeleitet wurde, ist zur Erbringung der Leistung verpflichtet und darf den Antrag nicht mehr zurück- oder weitergeben. Somit wird es in Zukunft keine langwierigen Streitereien um die Zuständigkeit auf dem Rücken behinderter Menschen geben. In den meisten Fällen wird man ein Hilfsmittel bei der Krankenkasse beantragen. Die gesetzliche Krankenversicherung muss grundsätzlich nur solche Hilfsmittel bezahlen, die zu einem behinderungsbedingten Funktionsausgleich führen. Hierzu zählt man aber auch solche Hilfsmittel, die die Arbeitsfähigkeit erhalten oder wiederherstellen. Als Faustregel kann man sagen, dass nur ein Hilfsmittel, das unmittelbar auf die Behinderung selbst ausgerichtet ist und die nichtfunktionierenden Körperfunktionen ersetzt oder ausgleicht von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden muss. Ein Hilfsmittel, das nicht auf den unmittelbaren Ausgleich der Behinderung, sondern auf den Ausgleich der Folgen einer solchen (im beruflichen, gesellschaftlichen oder privaten Bereich) gerichtet ist, fällt nicht in die Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkasse. Hierfür sind entweder die Träger der Rentenversicherung (wenn es um die Sicherung der Erwerbsfähigkeit geht) oder der Unfallversicherung (nach einem Arbeitsunfall oder bei einer Berufskrankheit) zuständig. In Betracht kommen auch die Träger der sozialen Entschädigung (bei Kriegs-, Wehrdienst-, oder Zivildienstbeschädigten und Impfgeschädigten), die Bundesanstalt für Arbeit (bei Hilfsmitteln zur Berufsausübung) oder der Sozialhilfe (beispielsweise für Eingliederungshilfen für Behinderte). Für Pflegebedürftige gibt es auch die Möglichkeit, von der Pflegekasse Hilfsmittel zu erhalten. § 40 SGB XI gewährt einen Anspruch auf Pflegehilfsmittel, die zur Erleichterung der Pflege dienen, gegen die Pflegekasse. Voraussetzung ist, dass nicht ein anderer Leistungsträger zuständig ist. So werden zum Beispiel Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes gewährt, wenn dadurch die häusliche Pflege ermöglicht oder wesentlich erleichtert wird. Der Anspruch gegen die Pflegekasse ist bei Hilfsmitteln, die zum Verbrauch bestimmt sind auf 60 Mark pro Monat begrenzt und bei Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes kann maximal ein Zuschuss von DM 5.000,- je Maßnahme gewährt werden. Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von www.handicap-life.de und der Autorin Katharina Gierer.

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