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Unterwegs - Das Team

 

Die Mannschaft um Joachim Friedrich während eines sonnigen Aufenthaltes auf der Reise nach Rom, hier an der 10. von insgesamt 38 Etappen:

 



 

 


Joachim Friedrich


70 Jahre alt, mit 12 Jahren erkrankt an Muskelschwund, 40 Jahre Berufsleben als Bankkaufmann, seit 35 Jahren im Rollstuhl, Gründer und Vorsitzender der Deutschen Muskelschwundhilfe.

 

Wenn ich bei meiner Geburt gewusst hätte, was in meinem späteren Leben auf mich zukommt, dann hätte ich mich wohl gegen das Leben entschieden. Heute weiß ich, daß Leben mit Behinderung ein wertvolles und spannendes Leben sein kann. Die Frage ist: Was sind meine Ziele und Lebensinhalte? Ich persönlich war immer auf der Suche nach dem Neuen, um meine Ängste zu überwinden, um den Blick für Entscheidungen frei zu machen. Die besondere Herausforderung reizt mich am meisten. So bin ich derzeit mit dem Rollstuhl von Hamburg über die Alpen nach Rom unterwegs.

 


Mirko Richter


Mirko Richter, 32 Jahre, Delegationsleiter der Romreise und damit schuldig für alles!

 

Vor 11 Jahren Zivildienstleistender bei der Muskelschwund-Hilfe kam ich durch eine Verkettung von Umständen zu diesem Projekt. Nach einem längeren beruflichen Auslandsaufenthalt als Manager bei IBM, wollte ich den Kopf frei bekommen und für einen längeren Zeitraum mal ganz was anderes machen. Was, wußte ich noch nicht genau aber ich traft Joachim Friedrich und er erzählte mir von seinen Ideen.

 

Ich bin sehr froh, dass wir ein solch spannendes, einmaliges Projekts auf die Beine gestellt haben. Schon die Organisation war eine große Herausforderung und jetzt sind wir endlich unterwegs und kommen Kilometer für Kilometer dem Ziel näher.

 

Es ist eine sehr befriedigende Erfahrung im sozialen Bereich mit den Menschen so ein Projekt zu stemmen.

 

Ich feue mich, diese Pilgerfahrt mitmachen zu dürfen und meiner Firma sehr dankbar für die Zeit und Unterstützung.

 

Stephan Oelke


22 Jahre jung, glücklich vergeben

 

In der Zeit vom 4. Oktober 2006 bis zum 30.6. 2007 habe ich meinen Zivildienst bei der Deutschen Muskelschwund -Hilfe geleistet. Diese Zeit hat mein Leben völlig verändert. Ich war bis dahin immer der Ansicht, dass eine kaufmännische Ausbildung das Richtige für mich sei. Ein Irrtum, wie ich nach kurzer Zeit merkte. Denn in diesen Monaten habe ich erfahren, wie viel es mir bedeutet, anderen Menschen zu helfen. Als ich zum erstenmal von der Rom-Reise hörte, habe ich gedacht: Schade, dass ich dann nicht mehr bei Herrn Friedrich sein werde. Denn sein Anliegen möchte ich zu 100 Prozent unterstützen. Durch eine Zufallsbegegnung konnte ich doch mitfahren. Ich freue mich sehr darüber, wieder für Herrn Friedrich arbeiten zu dürfen und hoffe, viele weitere Erfahrungen zu sammeln, die mir bei der Berufswahl im sozialen Bereich helfen können. Dass Herr Friedrich gesund über die Alpen nach Rom kommt – dazu möchte ich meinen Teil beitragen.

Siegfried Koril


Mit 68 Jahren, bereits seit einigen Jahren im „“Unruhezustand“, bin ich durch familiäre Verknüpfungen mit Joachim Friedrich zusammengetroffen und habe von seinem Plan erfahren, eine Rom-Reise im Rollstuhl vorzunehmen.

 

Vor einigen Monaten wurde ich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, ihn auf dieser Reise zu begleiten. Es bedurfte keiner längeren Überlegung, und nach Abstimmung mit meiner Frau sagte ich zu, mich an dieser Reise, deren Zweck ich voll unterstützen kann, zu beteiligen. Meine Aufgaben sind in erster Linie die technische Betreuung des Rollstuhls und die fotografische Dokumentation dieser herausfordernden Reise.





 


Inge Averdunk


59 Jahre alt, Freie Journalistin in Hamburg, Mitarbeiterin NDR-Fernsehen. Meine Aufgabe: Mitarbeit an einem Film und einem Buch über die Pilgerreise.

 

Warum ich mitfahre: Ich kenne Joachim Friedrich aus meiner Tätigkeit beim NDR seit vielen Jahren, und als er mir vor einem Jahr von seinem Plan erzählte, sagte ich spontan: Wenn Sie das machen, komme ich mit! Ich unterstütze den Kampf gegen den Pflegenotstand, den auch ich aus meiner journalistischen Arbeit kenne. Ich bin gespannt, wie Joachim Friedrich die Anstrengungen der Reise bekämpfen wird. Und ich sehe auch für mich die Herausforderung, mehr als 8 Wochen unterwegs zu sein (zum erstenmal im Leben mit einem Campingwagen!), im Team zu funktionieren und viele neue Erfahrungen zu sammeln und zu verarbeiten.

Oliver Sternberg


41 Jahre alt, verantwortlich für die bewegten Bilder

 

Ich war sehr überrascht, als Herr Friedrich davon sprach, dass er einen Kameramann für eine Pilgerfahrt sucht. Die Möglichkeit, auf den bestehenden Pflegenotstand aufmerksam zu machen, möchte ich mir nicht entgehen lassen. Ohne lange zu überlegen, bot ich meine Hilfe an. Ein wirklich spannendes Projekt, in dem ich mehr als 60 Tage zusammen mit einem Team an seiner Seite verbringen werde. Bisher habe ich keine Erfahrungen mit pflegebedürftigen Menschen sammeln können. Mit großem Erstaunen kann ich miterleben, was Pflege wirklich bedeutet.

 

 


Märy Poerschke-Reichert

51 Jahre jung, glücklich verheiratet, 4 Kinder und bald 2 fache glückliche Oma.

Berufung: seit 1986 Alten- und Krankenpflegerin / seit 2004 Mobile Fußpflegerin, selbstständig.

 

Seit Frühling 2007 bin ich die Fußpflegerin von Herrn Friedrich nebst Frau.

Bei unserem ersten Treffen erzählte er mir von seiner Reise von Hamburg zum Papst nach Rom im Rolli gegen den PFLEGENOTSTAND in Deutschland.

Seine Idee begeisterte mich total, und als ich erfuhr, dass er noch eine Pflegekraft suchte für seine PILGERFAHRT, nahm ich Rücksprache mit meiner Familie und bekam positives Feedback.

 

Nun freue ich mich riesig dabei zu sein, auf Gespräche und auf dieses Team und auf Begegnungen aller Art mit unterschiedlichsten Menschen zwischen dem Norden und dem Süden.

Ich reise von München bis Kitzbühel mit über die Alpen.

Ich danke auch allen Patienten, die mich mit lieben Segenswünschen auf diese Reise gelassen haben und in Gedanken begleiten werden.

Yrida Bojarski

53 Jahre alt, pflegt Joachim Friedrich bei ihm zu Hause seit fast drei Jahren.

„Ich bin mitgefahren, weil ich möchte, dass er gesund in Rom ankommt. Ich habe seinen Schwestern versprochen, dass ich ihn heil nach Hause bringe.“

Vorherige Reisebegleitung:

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Anzelika und "Don King", die uns auf dem ersten Reiseabschnitt in Deutschland tatkräftig unterstützt haben und uns nun nicht mehr begleiten können.

 

Viele Grüße an euch:

Anzelika Bartaseviciute





38 Jahre alt, geboren in Litauen, Vilnius, Krankenschwester, seit einem Jahr als Pflegerin für Joachim Friedrich tätig.

 

Ich fahre mit, weil ich hoffe, dass wir mit dieser Aktion die Situation kranker und behinderter Menschen verbessern können. Wenn wir unterwegs mit Verantwortlichen reden, wollen wir Probleme in Alten- und Pflegeheimen verdeutlichen. Wir arbeiten hier in einem Team zusammen – für mich eine ganz neue Erfahrung: Die Gespräche miteinander eröffnen mir eine andere Welt. Außerdem freue ich mich darauf, einen großen Teil Deutschlands zu entdecken.




Liridon, genannt Dony, Don King oder Dony Buster


Sohn von Anzelika, 12 Jahre alt

 

Es sind Sommerferien, und als meine Mutter vorschlug, mitzukommen, dachte ich: Das wird ein Abenteuer. Ich stellte mir zuerst vor, dass wir mit vielen, vielen Menschen unterwegs sind. Nun sind es nur acht, aber es macht sehr großen Spaß. (Und als Jüngster genieße ich manchmal Narrenfreiheit und kann die anderen ärgern....)




 

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