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Behandlung/Therapie

Für die meisten neuromuskulären Erkrankungen gibt es Behandlungsmöglichkeiten, aber bislang keine Heilung.

© Dan Race

Bei einigen wenigen Erkrankungen sind gezielte medikamentöse Therapien möglich wie z. B. Enzymersatztherapien. Einen Vergleich kann man zur Zuckerkrankheit ziehen, bei der Insulin im Körper zu gering vorhanden ist und bei Bedarf gespritzt wird. So ähnlich ist die Therapie bei leider nur sehr wenigen neuromuskulären Erkrankungen möglich.

Bei den übrigen Erkrankungen kommen in Betracht:

- Physiotherapie (Krankengymnastik)
- Ergotherapie
- Sonstige physikalische Therapie (Elektrotherapien, Bäder, Massagen, Ultraschall­therapie, usw.)
- Logopädie mit eventuell Schlucktherapie
- Medikamentöse Behandlungen für z. B. Herz- und Lungenbeteiligungen an der Grunderkrankung
- Operationen (Sehnenverkürzungen oder –verlängerungen, Wirbelsäulenoperationen etc.)
- Die Atmung und das Herz unterstützende Maßnahmen
- Hilfsmittelerprobung und -versorgung
- Psychologische Behandlung
- Sozialmedizinische Unterstützung

Mit Therapien, die der jeweiligen Grunderkrankung angepasst sind, können erreicht werden:

- Verbesserung der verbliebenen Muskelfunktionen im Sinne besserer Kraft und Ausdauer
- Erhalt der Geh- und Stehfunktion
- Verminderung von Gelenk- und Muskelversteifungen (Kontrakturen)
- Verbesserung von Fehlhaltungen und Schmerzen
- Leichtere Bewältigung von komplexen Bewegungsabläufen
- Erleichterungen bei den Aktivitäten des täglichen Lebens
- Verbesserung von Herz-, Kreislauf- und Atemfunktion
- Verlangsamung des Fortschreitens der Erkrankung
- Insgesamt Verbesserung der Lebensqualität