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Medizin und Forschung

© Alexander Raths

Trotz weltweiter Forschung ist es der Wissenschaft bisher nicht gelungen, eine Therapie zu entwickeln, mit der Muskelkrankheiten geheilt werden können. Mit intensiver und regelmäßiger physikalischer Therapie und weiteren spezifischen Maßnahmen lässt sich lediglich das Fortschreiten des Muskelabbaus und die Gelenkversteifung etwas „verlangsamen“. Ziel ist also die Kräftigung und Erhaltung der funktionsfähigen Muskulatur und damit die Erleichterung der Aktivitäten des täglichen Lebens.

Medikamente zur Behandlung von Muskelerkrankungen gibt es bisher nicht. Lediglich das Medikament Translarna™ hat bei Muskeldystrophie Duchenne aufgrund der medizinischen Dringlichkeit und den vorliegenden Studiendaten eine bedingte Marktzulassung erhalten hat. Voraussetzung für die Behandlung mit Translarna™ (Ataluren) ist eine vorliegende Nonsense-Mutation. Des Weiteren müssen die Betroffenen mind. 5 Jahre alt und noch gehfähig sein. Abgesehen von diesem einen vielversprechenden Ansatz gibt es nur Medikamente, mit denen die auftretenden Symptome bedingt behandelt werden können.

Es gibt weltweit einige vielversprechende Forschungsansätze, die bereits in Tierversuchen gute Ergebnisse erzielt haben, doch bis diese eventuell auch auf den Menschen übertragen werden können, wird sicher noch einige Zeit vergehen. 

Die medizinische Forschung liegt uns sehr am Herzen, denn sie ist die einzige Chance, die Betroffene auf Heilung haben. Viele Formen von Krebs können Dank intensiver Forschung mittlerweile geheilt werden. Das ist großartig! Wir wünschen uns diese Erfolge auch für muskelkranke Menschen. Darum fördern wir die medizinische Forschung. Kürzlich haben wir z.B. gemeinsam mit der heimer stiftung eine Spiroergometriestudie finanziert. Nähere Informationen sowie die Studienergebnisse finden Sie hier