Förderung der medizinischen Forschung

Da Muskelerkrankungen im Verhältnis zu anderen Erkrankungen recht selten auftreten, ist das Interesse der Pharmaindustrie nur mäßig. Es wird zwar weltweit geforscht, aber diese Bemühungen reichen bei weitem nicht aus. Wir initiieren Studien und forcieren die medizinische Forschung, damit auch für Muskelkranke eines tages Medikamente und therapien zur Verfügung stehen, die die Erkrankung heilen oder zumindes aufhalten können. 

Sie können uns mit Ihrer Spende helfen, weitere Forschungsprojekte zu initiieren oder finanziell zu unterstützen. Jeder Euro hilft. 

Spendenkonto
Deutsche Muskelschwund-Hilfe e.V.
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE66200505501230125005
BIC: HASPDEHHXXX

Deutsche Muskelschwund-Hilfe e.V. unterstützt Forschung am HEIMER INSTITUT mit 25.000,00 Euro

Foto: Volker Daum_ Bergmannsheil

Mit einer Gesamtsumme von 25.000 Euro, die auf fünf Jahre verteilt mit jeweils 5.000 Euro zugewiesen wird, unterstützen wir die heimer stiftung. Diese Zuwendung kommt dem HEIMER INSTITUT für Muskelforschung zugute, welches 2014 von der heimer stiftung mit der Neurologischen Klinik des UK Bergmannsheil in Bochum gegründete wurde.

Das HEIMER INSTITUT forscht, aufbauend auf den Arbeiten der Klinik an Ursachen und Therapien für verschiedene Muskelerkrankungen – Protein-Aggregations-Myopathien, autosomal vererbten Gliedergürtelmuskeldystrophien und Einschlusskörpermyositis. Ziel ist es, Erkenntnisse über Krankheitsmechanismen und die diagnostische Zuordnung zu gewinnen. Zudem werden Kandidatengene für Erkrankungen identifiziert und an Zellkultur-Modellen neue Therapien überprüft. Für klinische Studien wird am Aufbau eines Patientenregisters mitgewirkt*. 

Wir freuen uns sehr, dass wir dank unserer Spender diese Zuwendung für die so zwingend notwendige Forschung möglich machen können. Daher möchten wir uns bei unseren Spendern ganz herzlich bedanken. 

*Quelle: HEIMER INSTITUT

Spiroergometriestudie

Gemeinsam mit der heimer stiftung haben wir eine Studie finanziert, in der es um die Überprüfung kardialer, spirometrischer und metabolischer Effekte von aerobem Ausdauertraining und physikalischer Rehabilitationsbehandlung bei FSHD-Patienten geht.

Mit der Finanzierung solcher Studien hoffen wir, einen wesentlichen Teil dazu beitragen zu können, dass eines Tages wirksame Medikamente und Therapien für muskelkranke Menschen entwickelt werden können.  

In der Asklepios-Weserberglandklinik Höxter werden seit Jahrzehnten Patienten mit den verschiedensten neuromuskulären Erkrankungen mit den Methoden der physikalischen Medizin behandelt. Bei den Patienten mit FSHD (fazio-scapulo-humerale Muskeldystrophie) fiel wiederholt auf, dass sie z.T. ausgesprochen schwere berufliche Tätigkeiten (z.B. Fitnesstrainer, Fleischer, Müller etc.) noch erstaunlich lange durchführen konnten. Die Untersuchungsfrage der vorliegenden Pilotstudie lautet, ob ihre Krankheitsverläufe trotz oder wegen der schweren muskulären Aktivität so relativ langsam waren, oder ob doch Schäden durch zu viel Aktivität - im Rahmen dieser Untersuchung durch intensive aktive Therapien - entstehen können.

Im Rahmen der vorliegenden Pilotstudie wurde zunächst die Belastbarkeit der Patienten spiroergometrisch überprüft. Im Anschluss wurde die Behandlung nach der Ausgangstestung dosiert und am Ende der stationären Behandlung wurden die Veränderungen wieder spiroergometrisch gemessen, um die Wirkung der Behandlung auf das Herz-Kreislauf-System und die Lungenfunktion beurteilen zu können. 

Die Studienergebnisse können Sie sich hier als pdf runterladen

Finanzierung einer Langzeitstudie in der Asklepios Weserbergland-Klinik

1985 wurde von uns eine Langzeitstudie in der Asklepios Weserbergland-Klinik in Höxter (Nordrhein-Westfalen) initiiert. In dieser Langzeitstudie werden Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen untersucht und mit physikalischen Therapiemaßnahmen behandelt. Das Ziel der Studie ist die Erschließung neuer Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten. 

Die Deutsche Muskelschwund-Hilfe hat diese Langzeitstudie mit rund 1,3 Millionen Euro gefördert. 

Probanden für ALS Studie gesucht

Universitätsklinikum Essen 
Neurologische Klinik und Poliklinik
Direktor: Prof. Dr. H. C. Diener

Studie zur Ernährung und Lebensqualität bei Amyotropher Lateralsklerose

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben möchten wir Sie gerne auf eine neue Studie in der Uniklinik Essen aufmerksam machen. Es handelt sich um die Betreuung von Patienten mit ALS, in Bezug auf die Auswirkung einer bestimmten Ernährungsweise zur Verbesserung der Lebensqualität.

Das Informationsblatt zur Studie mit den Ansprechpartnern können Sie sich hier runterladen. 

ALS-Studie Ernährungsberatung

ALS-Studie Probanden gesucht

ALS-Studie Probrandenaufklärung