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Betroffenen-Gruppe

Rüdiger Wolff ruft Selbsthilfegruppe für muskelkranke Menschen in Hamburg ins Leben

Foto: Elke Leuschner

Der bekannte Fernsehmoderator, Komponist, Sänger und Schauspieler Rüdiger Wolff leidet an einer unheilbaren Muskelerkrankung. Vor einigen Monaten sprach Rüdiger Wolff erstmals offen in Interviews über seine Krankheit. Seitdem fühlt er sich freier und eine große Last ist abgefallen. Sein Wunsch ist es, der Deutschen Muskelschwund-Hilfe e.V. (DMH) unterstützend zur Seite zu stehen. „Die Öffentlichkeit muss mehr über diese bis heute unheilbaren Muskelkrankheiten, die längst nicht genügend erforscht sind, erfahren. Deshalb unterstütze ich die DMH. Ich möchte anderen Betroffenen Mut machen, gemeinsam Wege zu finden, mit der Krankheit bestmöglich zu leben; sich eben nicht zu verkriechen und zu vereinsamen. Es ist so wichtig, den Kontakt nach außen nicht zu verlieren.“

Um mehr über die alltäglichen Probleme zu erfahren, aber vor allem um dabei Wege und Möglichkeiten zu finden, wie besser geholfen werden kann, möchte er sich einmal im Monat in der Halle 13 (Hellbrookstr 2, 22305 Hamburg-Barmbek) mit anderen Betroffenen treffen. Netzwerken ist wichtig. Hierüber können die Betroffenen gute Erfahrungen mit dem Umgang an Hilfsmitteln, aus Reha-Aufenthalten oder bei dem Thema Kostenübernahme austauschen.

Wenn Sie interessiert sind, dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Deutsche Muskelschwund-Hilfe e.V.
Daniela Flesch
Koordinatorin/Leiterin der Selbsthilfegruppen
Tel.: (040) 32 32 310
flesch@muskelschwund.de

 

 

Erfolgreiches erstes Treffen der Betroffenen-Gruppe mit Rüdiger Wolff

Am Donnerstag, den 24. September 2015 traf sich zum ersten Mal unsere Betroffenen-Gruppe unter der Leitung von Rüdiger Wolff im Landhaus Walter am Hamburger Stadtpark.

Im Hamburger Abendblatt wurde das Treffen in der Rubrik „Von Mensch zu Mensch“ angekündigt und so konnten wir uns über reges Interesse freuen. 17 TeilnehmerInnen mit den unterschiedlichsten Muskelerkrankungen waren, zum Teil mit Angehörigen, gekommen und tauschten sich rege über viele Themen, wie z.B. Ernährung und Medikamente, sowie Erfahrungen mit Ärzten und Rehakliniken aus.

Herr Wolff freute sich sehr über den tollen Erfahrungsaustausch und lobte die entspannte und gelassene Stimmung. Auch die Offenheit, mit der die Betroffenen über ihre Erkrankung sprachen, hat ihn sehr beeindruckt. Da alle “im gleichen Boot sitzen“ und die Erfahrungen der anderen gut nachvollziehen konnten, herrschte von Anfang an eine gewisse Vertrautheit. Auch von den Teilnehmern wurde das Treffen sehr positiv beurteilt. Sie waren dankbar, Kontakt zu anderen Betroffenen aufnehmen  und sich mit anderen austauschen zu können und freuten sich über wertvolle Hinweise. Auch zu wissen, dass man mit seiner Situation nicht alleine da steht, ist für viele beruhigend.