NEUES BEI DER
DEUTSCHEN MUSKELSCHWUND-HILFE E. V.
WORLD DUCHENNE AWARENESSE DAY: Hamburger Luxushotels bekennen Farbe
Die Duchenne Muskeldystrophie (DMD) ist eine seltene, genetisch bedingte Muskelerkrankung, die bei einem von ca. 3.500. neugeborenen Jungen auftritt. Sie ist besonders tragisch, weil die Betroffenen schon sehr früh auf einen Rollstuhl und die dauerhafte Unterstützung ihrer Eltern angewiesen sind. Zudem ist bei ihnen auch die Atemmuskulatur betroffen ist, so dass dadurch bedingt ihre Lebenserwartung deutlich verkürzt ist. Aktuell liegt diese bei etwa 25-30 Jahren.
Um auf die betroffenen Familien, die Tragweite der Erkrankung und den dringenden Bedarf an Forschung und Unterstützung aufmerksam zu machen, findet seit 2014 jährlich am 7. September der World Duchenne Awareness Day (WDAD) statt. Weltweit werden an diesem Aktionstag Gebäudefassaden rot angestrahlt. Auch das Hotel Atlantic und das Hotel Vier Jahreszeiten beteiligen sich in Kooperation mit der Deutschen Muskelschwund-Hilfe e.V. an diesem wichtigen Aktionstag. Kommt also am 7. September in die Hamburger Innenstadt und schaut euch die rot angestrahlten Gebäudefassaden an. Macht Fotos und teilt diese auf Social Media. So zeigen wir den betroffenen Familien, dass sie gesehen werden und nicht allein sind.
Die DMH setzt beim CSD in Hamburg ein Zeichen
Nach dem Anschlag beim CSD in der vergangenen Woche in Berlin setzte Hamburg an diesem Wochenende ein starkes Zeichen: Mit einer Rekordbeteiligung feierten und demonstrierten 300.000 Menschen friedlich in der City. Auch der Inklusionstruck der Deutschen Muskelschwund-Hilfe und des Fördervereins für unfallgeschädigte Kinder war wieder mit dabei, um ein Zeichen für Vielfalt und Zusammenhalt zu setzen, Inklusion zu fördern und darauf aufmerksam zu machen, dass auch Menschen mit Behinderungen Anfeindungen und Gewalt erleben.
Wir setzen uns für Inklusion und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein – für eine Gesellschaft, in der Vielfalt selbstverständlich ist und Ausgrenzung keinen Platz hat.
Keine Kürzungen in der Schulbegleitung
Kinder mit Behinderung brauchen in der Schule sowohl qualifizierte Fachkräfte als auch engagierte FSJlerinnen und FSJler als Schulbegleitung. Mit großer Sorge verfolgen wir daher die angekündigten Kürzungen im Bereich der Schulbegleitung in Hamburg. Geld muss gespart werden. Das wissen wir. Aber bitte nicht bei unseren Kindern, nicht bei ihrer Bildung und nicht bei ihrer Teilhabe. Gemeinsam mit den Familien, den Schulen und Trägern kämpfen wir gegen die Kürzungen und für eine bessere Teilhabe von Schülerinnen und Schülern.
Schietwetter, aber strahlende Gesichter auf dem Rollstuhl-Truck
Ein waschechter Hamburger lässt sich auch von Regen und Wind nicht vom Feiern abhalten und so war die Stimmung auf dem Schlagermove 2026 trotz miesem Wetter ausgelassen und fröhlich. Auch auf unserem Rollstuhl-Truck, einem Gemeinschaftsprojekt mit Schlagersänger Peter Sebastian vom Förderverein für unfallgeschädigte Kinder, waren alle in bester Feierlaune. Seit 2019 ist der Rollstuhl-Truck ein fester Bestandteil des Schlagermove. Dieses Projekt sorgt nicht nur für strahlende Gesichter und gute Laune am Veranstaltungstag, sondern ist auch ein tolles Beispiel für gelebte Inklusion und Teilhabe.
Nach dem Schlagermove ist vor dem Schlagermove: merkt euch den 3. Juli 2027 vor. Wir geben euch Bescheid, sobald die Bewerbungsphase für die Mitfahrt auf dem Truck startet.
IRMA 2026 in Hamburg: Wir waren dabei
Die IRMA ist die Messe für Rehabilitation, Mobilität, Pflege und Inklusion. Über 160 Ausstellende präsentierten innovative Hilfsmittel, Dienstleistungen und alltagstaugliche Lösungen für Menschen mit Behinderung, Senioren, pflegende Angehörige sowie Fachkräfte aus Therapie, Pflege und dem Sanitätsfachhandel. Besucher erhalten umfassende Informationen, individuelle Beratung und die Möglichkeit, neue Produkte direkt vor Ort auszuprobieren. Auch wir waren mit einem Messestand vertreten und konnten uns einem breiten Publikum präsentieren, Betroffene und Angehörige über unsere Unterstützungsangebote informieren und in vielen Fällen auch direkt vor Ort weiterhelfen. Und natürlich haben wir uns über jedes bekannte Gesicht gefreut, das wir in der Menge ausmachen konnten.